Robert Strauch

Ich bin gelernter Tischler, erfahrener Handwerker, Gärtner, Gestalter und Vermittler. Ich betreibe mit meiner Frau und vielen Menschen seit 1994 ein 1,2 ha großes Permakultur- und Selbstversorgerprojekt im Süden Brandenburgs, welches ein sehr vielfältiger Lernort und ökologisches Refugium geworden ist.
Ich habe den Verein zukunftsFähig e.V. gegründet, dessen Ziel es ist, auf lokaler, regionaler und überregionaler Ebene zukunftsfähige Lösungen und Gestaltungswerkszeuge zu verbreiten. Ich habe die Agroforstkampagne ins Leben gerufen, die sich dafür einsetzt, das Bäume wieder unverzichtbarer Bestandteil der Landwirtschaft werden.
Seit 2016 wohne ich wieder in Kleinmachnow, wo ich auch meine Kindheit verbracht habe. Ich bin verheiratet und habe eine Tochter. Seit meiner Jugend bin ich in ökologischen Kontexten aktiv und pflanze Bäume, ohne die unsere Erde eine Wüste wäre. Ich habe in den Jahren viel praktische Erfahrung, sowohl in der Gestaltung von Gärten als auch in der Pflege und Erhaltung gesammelt.
Meine Arbeit sehe ich gleichermaßen als ökologische und soziale Gestaltungsarbeit mit dem Ziel, lebendige Systeme zu schaffen, deren Selbsterhaltungs-, Regenerations- und Entfaltungsfähigkeit hoch ist und in denen Menschen sich als Teil natürlicher Prozesse wahrnehmen und erleben können. Dieses Erleben kann in der Folge verantwortliches Handeln begründen, denn wir wollen das, was wir lieben auch bewahren.
Permakultur ist für mich zugleich kreative Freiheit und verantwortungsvolle Beziehung, sie steht für Handlungsautonomie und kluges Gestalten von Gemeinschaft im ökologischen Kontext, sie ist zugleich persönlich, politisch, sozial und künstlerischer Ausdruck.


Kursleiter*in

Ich arbeite als Kursleiter und Organisator, als Tutor und Lehrer im Kontext der Permakultur Akademie.Ich gebe Designkurse, Einführungskurse, Fachkurse oder leite Gruppen bei der Umsetzung von Projekten an. Auch hier bin ich sehr vielfältig aufgestellt, von sozialer Permakultur bis hin zu komplexen Planungs- und Umsetzungskontexten oder vertiefenden Fachkursen.

Tutor*in

Tutor sein - Was heißt das für mich?
Ich freue mich, mit Studierenden ein befruchtendes und verbindliches Verhältnis des voneinander Lernens zu gestalten.
Ich erwarte:

  • Eigeninitiative in Bezug auf eure Lernanliegen und deren Kommunikation mir gegenüber (z.b. im monatlichen Logbuch)
  • die Erarbeitung und Nutzung der Ausbildungsdokumentation als eigenes Werkzeug der Reflektion und Darstellung
  • Einhaltung von Absprachen
  • eine ehrliche, aktive und deutliche Kommunikation mit mehr als sporadischen Kontakten (z.b. e-mail oder Telefon)
  • die Formulierung von Erwartungen und Wünschen an mich
  • dass ihr während der Ausbildung lest und das gelesene in die Ausbildung einfließt.(Reflektion)
  • dass ihr entwerft, verwerft und eure Ideen immer wieder in Frage stellen lernt.

 
Bitte sendet mir eine Mail, in der ihr euch vorstellt, eure Motivation für die Weiterbildung beleuchtet, eure Stärken und Schwächen selbst einschätzt und skizziert, was ihr wie während der Ausbildung vorhabt.
Ich kann euch Aufgaben und Projektvorschläge machen, werde dies aber nicht unaufgefordert tun. Ihr tragt Verantwortung dafür, die Tutorien in den dafür vorgesehenen Zeiträumen einzufordern oder trefft mit mir konkrete Absprachen, wenn es zu Verzögerungen kommt. Verbindlichkeit bedeutet hier für mich, das ich mit der Honorierung für das vorgesehene Tutorium rechnen kann und dies auch berechne.
Für meine Reisen zu euren Projekten oder Präsentationen wünsche ich eine Kostenübernahme.
 
Was könnt ihr von mir erwarten?

  • verbindliche Zusage, euch während der gesamten Ausbildungszeit zu betreuen
  • Konkretisierungshilfe bei der Verortung in eurem individuellen Gestaltungsprozess
  • zeitnahe, ehrliche Feedbacks
  • telefonische Beratung
  • Aufträge, motivierende Nachfragen, Zeitmanagment, wenn ihr sie wünscht
  • jede Menge Fragen
  • Ihr könnt als Facilitator(in) Verantwortung in Gruppen, bei von mir geleiteten Designkursen, erlernen und evtl. auch schon bei kleinen Einheiten erste Teaching Erfahrungen machen.
  • Ich werde eure Designs ernsthaft nach den Prinzipien der Permakultur hinterfragen und wünsche mir, dass ihr die Ausbildung als Chance seht, einen intensiven persönlichen Transformationsprozess zu leben, der in euch eine positive Gestaltungshaltung wachsen lässt, die sich in möglichst vielen Lebensbereichen niederschlägt. Dabei werde ich euch gerne nach Kräften unterstützen.

 
Robert bietet Designtutorien, Fachtutorien zu den Themen Bauen, Boden und Kompost, Kommunikation von Projekten, Dragon Dreaming, Soziale Permakultur allgemein, Bäume und Veredelung, 5 R, Kompostklos...... und persönliche Coachings nach Anfrage an.

Mitarbeiter*in

Robert hat die Akademie als Kollektiv und lebendiges System mitgestaltet und aufgebaut und jahrelang Verantwortung für die Finanzen getragen. Derzeit fährt er seine Rolle im System weiter zurück um Neuem Platz zu machen. Er trägt weiterhin Verantwortung im Kreis Kurse und Veranstaltungen und im Finanzkreis. 

Kontaktdaten
Kurse